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Nachhaltigkeit, der Erfolgsfaktor im Sporthandel – VAUDE als Branchen-Leader

Das Fachmagazin Textilwirtschaft hat den Sport- und Outdoormarkt beleuchtet und dafür 108 Händler*innen aus ganz Deutschland befragt. Die Studie vermittelt ein aktuelles Stimmungsbild des Sportmarkts und spannende Insights, worauf es den Händler*innen in diesen turbulenten Zeiten ankommt. Partnerschaftlichkeit steht dabei ganz oben – genau wie bei uns: Wir sind überzeugt davon, dass wir die großen Herausforderungen nur gemeinsam schaffen können!  

Und wie setzen die Sport- und Outdoormarken die Anforderungen um? Welche Marken machen ihren Job besonders gut? So wurden 26 Marken in sieben Kategorien von den Händler*innen bewertet (siehe unten). Auf Platz 1: VAUDE! Sowohl in der Gesamtwertung als auch in den meisten Einzelkategorien landet VAUDE – “der Abräumer vom Bodensee” – mit deutlichem Abstand auf dem 1. Platz: Markenattraktivität, Produktqualität, Partnerschaftsleistung, Nachhaltigkeit und Fairness. In den Kategorien “Lieferleistung” und “Profitleistung” schafft es VAUDE unter die Top 3. Wir freuen uns sehr über diese großartige Platzierung und ganz besonders über den starken Rückhalt unserer Fachhändler*innen!  

Auch wir bei VAUDE blicken auf ein aufregendes Jahr zurück und möchten diese Gelegenheit nutzen, um innezuhalten, zu reflektieren und positiv in die Zukunft zu schauen. Mit unserem Vertriebsleiter Deutschland, Markus Schelkle, der VAUDE und auch den Sportmarkt seit vielen Jahren kennt, haben wir uns über das tolle Ranking bei der TW und über die aktuelle Situation unterhalten. 

Markus Schelkle, Vertriebsleiter Deutschland bei VAUDE

Markus, das Outdoor-Segment hat sich in den letzten 2 Jahren als sehr stabil im Sport-Fachhandel erwiesen, bzw. konnte sogar Zuwächse verbuchen. Wie siehst du die Aussichten für das kommende Jahr? 

Grundsätzlich bin ich recht positiv gestimmt, was die Aussichten für das Jahr 2023 und auch die nächsten Jahre anbelangt. Bike und Outdoor haben sich in der Vergangenheit auch schon sehr krisenresistent gezeigt. Die Leute wollen raus, Natur genießen, Sport treiben etc.. Dafür bietet unsere Branche alles, was sie brauchen! Auf der anderen Seite haben wir diverse Herausforderungen, angetrieben durch den Ukraine-Krieg. Deshalb sind wir trotz optimistischer Grundhaltung vorsichtig und wägen unsere Entscheidungen gut ab. Unsere Philosophie, verantwortungsvoll zu handeln, hat uns bisher gut vorangebracht, wie auch die TW-Studie zeigt – so dass ich zuversichtlich für VAUDE und auch für die gesamte Branche bin.   

Bei der kürzlich veröffentlichten Studie „Outdoor & Sport“ des Fachmagazins Textilwirtschaft schneidet VAUDE ja außerordentlich gut ab. Wie kann sich VAUDE diesen Respekt-Abstand aus Deiner Sicht erklären? 

Die Händler*innen würdigen, was wir seit vielen Jahren tun. Wir sind partnerschaftlich, verlässlich und auf Augenhöhe. Unser Händler haben bei uns teils über viele Jahre konstante Ansprechpartner*innen im Vertrieb, Außendienst, Marketing, aber auch in der Logistik und in der Buchhaltung. Wir sind ein verlässlicher Partner und eine starke Marke, die ihren Weg konsequent geht – das zeichnet uns aus. Wir sind der nachhaltigste Outdoor-Ausrüster Europas. Klar, berechenbar, verlässlich. Das Ranking der TW-Studie zeigt ja in Summe, dass wir es schaffen, in sehr vielen Kriterien den Benchmark zu setzen. Das sehr gute Ergebnis spiegelt unser ganzheitliches Engagement als starke Marke mit einer starken Mannschaft wider.  

Was ist aus deiner Sicht die wichtigste Kategorie in der Studie und warum? Hat dich etwas besonders überrascht? 

Ich möchte gar kein einzelnes Ranking oder Kategorie herausgreifen. Die Summe macht es für mich aus. Wir sind an ganz vielen Stellen absolut top, ob Sortiment, Produktqualität, Markenattraktivität, Liefertreue, Fairness oder die Partnerschaft mit dem Fachhandel. Was mich überrascht hat, ist der z.T. doch große Abstand zu den anderen Mitbewerbern. Was uns bei dieser Studie klar abhebt, ist die Summe der hervorragenden Einzelleistungen! 

Bemerkenswert finde ich auch, dass VAUDE (Platz 1) und Patagonia (Platz 2) zwei Marken vorn sind, die sich seit vielen Jahren konsequent dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet haben. Das macht deutlich, dass Nachhaltigkeit kein nice-to-have mehr ist, sondern höchste Priorität hat.  

Was waren die größten Herausforderungen für VAUDE in diesem Jahr? (Lieferengpässe, Krieg, ERP-Wechsel … ) 

Extern hat uns – wie auch alle anderen – die Problematik in der Lieferkette extrem beschäftigt. Unter dem Einfluss des Ukraine-Krieges wurden die Probleme, die schon während der Corona-Pandemie auftraten, nochmal verschärft und zum Teil auch in eine ganz andere Richtung getrieben.  

Intern war für uns in erster Linie die Umstellung unseres ERP-System (=Zentrales EDV-Warenwirtschafts-System) eine enorme Aufgabe. Das war ein echter Kraftakt. So etwas macht man vielleicht alle 20 Jahre mal, d.h. es gibt intern keine Erfahrung oder Blaupause. Klar, dass da nicht immer alles auf Anhieb klappt. Trotzdem ist uns die Umstellung gut gelungen und wir sind stolz, dass wir diese große technische Transformation gemeinsam geschafft haben.  

Was uns in dieser turbulenten Zeit sehr hilft, sind unsere stabile Partnerschaften – sowohl intern als auch extern mit unseren Händler*innen, Lieferant*innen und allen Partner*innen. Das zeichnet uns aus: “Gemeinsam sind wir stark“ – in alle Richtungen. 

Was sind deiner Meinung nach die großen Herausforderungen für eine nachhaltige Outdoormarke in den Jahren 2023 und 2024, um weiterhin erfolgreich zu sein? 

Bei vielen Themen sind wir anerkannte Experten und weit voraus, ob unsere weltweite klimaneutrale Produktion, der Einsatz innovativer, nachhaltiger Materialien oder unsere zirkulären Geschäftsmodelle wie VAUDE Rent. Das sind auch künftig unsere Prio 1-Themen, die uns stark fordern werden. Wir haben uns vorgenommen, unsere weltweiten Emissionen gemäß ambitionierter Klimaziele weiter deutlich zu reduzieren und unsere Materiallieferanten zu einer Energiewende zu bewegen. Ganz oben steht auch das Thema Zirkularität – wir wollen die Kreisläufe an möglichst vielen Stellen schließen. Wir werden weiterhin zeigen, dass wir Teil der Lösung sind, nicht des Problems. Da gibt es viele spannende, innovative Ansätze, die wir mit Hochdruck verfolgen.  

Gibt es Entwicklungen, die euch besonders freuen oder die ihr kritisch seht?  

Wir freuen uns sehr darüber, dass Nachhaltigkeit in unserer Branche immer wichtiger bzw. selbstverständlicher wird. Nachhaltigkeit ist heute ein wichtiger Markenasset – das zeigt auch die TW-Studie. Der gesamte Markt und auch viele Marken bewegen sich in diese Richtung. Die Branche arbeitet gemeinsam an Lösungen – das ist großartig, denn wir müssen alle an einem Strang ziehen. Das ist eine ganz, ganz positive Entwicklung. Heute stellt keiner mehr das Thema Nachhaltigkeit in Frage. Auf dieser Grundlage können wir viel erreichen!  

Da wir bei VAUDE unseren Nachhaltigkeitskurs schon seit vielen Jahren überzeugt und konsequent verfolgen, sind wir heute als Pionier anerkannt. Wir sind bei diesen Themen ganz vorn und haben uns eine große Expertise aufgebaut. Das zeigen auch die vielen Anfragen an unsere VAUDE Academy für nachhaltiges Wirtschaften, die Unternehmen auf diesem Weg berät und begleitet. 

Mit der steigenden Relevanz von Nachhaltigkeit ist allerdings auch eine zunehmende Herausforderung für die Branche verbunden: Greenwashing. Hier sind alle Brands gefordert, transparent, fundiert und ehrlich zu kommunizieren, um den Konsument*innen eine echte Orientierung zu geben. Hier ist auch der Gesetzgeber gefragt, faire Rahmenbedingungen zu schaffen.  

Lieber Markus. Vielen Dank für das Gespräch. 

 

Alle Einzel-Rankings der TW-Studie:  

Comments

One Comment
  1. 2 months ago by Michael Gerke
    Herzliche Glückwünsche zum tollen Abschneiden in der Textilwirtschaft
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