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In den Startlöchern zur MTB Marathon WM in Italien

Die Mountainbike Langstrecken WM wirft ihre Schatten voraus und am kommenden Wochenende wird das begehrte Regenbogen Trikot neu vergeben. Eines der Saison-Highlights für das Team CENTURION VAUDE und gleich mehrere Fahrer der schwäbischen Equipe zählen zu üblichen Verdächtigen um vordere Plätze. Das heißeste Eisen im Feuer ist dabei der Dornbirner Daniel Geismayr, welcher 2017 sensationell Bronze für das Team geholt hatte.

Auf 102 Kilometer und über 4.000 Höhenmetern wird es in Tre Cime, inmitten der italienischen Dolomiten, mit Sicherheit keinen Zufallsweltmeister geben. Alle Top Teams und Fahrer bereiten sich schon seit Wochen akribisch auf das Rennen vor. Auch CENTURION VAUDE war zum Streckencheck und zu Materialtests bereits vor Ort. Auf dem sehr forderten Parcour waren sich alle einig:  „Wenn man hier Weltmeister werden will, dann muss wirklich alles passen. Die Beine, das Material und man braucht auch das nötige Glück, um physisch und psychisch an diesem Tag in Höchstform zu sein“.  Die enorme Dichte und Konkurrenz welche sich glücklicherweise die letzten Jahre im Marathonsport entwickelt hat, trägt sein Übriges dazu bei. „Wir freuen uns auf ein spannendes Rennen und hoffen, dass wir am Ende des Tages unsere Ziele erreicht haben“, so Teammanager Bernd Reutemann kurz vor der Abreise nach Italien.

Ein letzter Formtest verlief hierbei nach einer langen Trainingsphase überaus erfolgreich. Beim Red Bull Dolomitenman in Lienz, einem Multi-Team-Wettkampf aus verschiedenen Bergsport Disziplinen, zeigte vor allem Geismayr bestechende Form. Zusammen mit seinem Team, bestehend aus Bergläufer, Paraglieder, Mountainbike und Kajak erreichte er dabei Rang eins. Genauso wichtig waren hier aber auch die Splitzeiten und der Vergleich zur direkten Konkurrenz mit fast allen aktuellen Topfahrern auf einer Strecke die zwar von der Distanz her nicht so lange, aber vom Profil der anstehenden WM sehr ähnlich war. Hier legte Geismayr die Messlatte hoch und fuhr die mit Abstand beste Zeit des Tages. Auch Jochen Käß mit Rang sieben und Markus Kaufmann knapp hinter den Top Ten scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Wir blicken also mit Spannung auf das kommende Wochenende und nach Italien.

Platz 2 für Peter Hermann in Daun

Ein weiteres Podium für das Team CENTURION VAUDE sicherte sich am Wochenende Peter Hermann. Er fuhr am 100km Marathon in Daun (Rheinland Pfalz) ein beherztes Rennen und am Ende kam es zusammen mit drei Holländern zum Sprint einer Gruppe. Hermann holte sich hier den zweiten Rang und nebenbei ein paar wichtige Erkenntnisse zur Strecke, auf welcher 2019 die deutschen Meisterschaften ausgetragen werden.

Text: Team CENTURION VAUDE

Fotos: Team CENTURION VAUDE

 

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