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#EverydayClimateday – Travel Smart

Warum es sich lohnt, auch in der Freizeit auf Fahrrad, Bus und Bahn umzusteigen:    

Jakob Breitwieser, leidenschaftlicher Mountainbiker und VAUDE-Athlet, hat eine klare Meinung zum Thema Klimawandel. „Wenn der Klimaschutz nicht bei mir selbst anfängt, wo denn dann?“ Der 30-jährige Sportler aus Freiburg bekennt sich klar zum Prinzip #EverydayClimateday – und das nicht nur, wenn er mit seinem Mountainbike die Trails in seiner Umgebung unsicher macht. Auch in seinem Alltag versucht er, so oft wie möglich seinen VW-Bus stehen zu lassen und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Rad unterwegs zu sein.  

Sein Antrieb? „​Als Mountainbiker bin ich immer schon viel in der Natur unterwegs​, natürlich auch viel im Wald und auch immer wieder im Hochgebirge. Und dort lassen sich die Auswirkungen des Klimawandels mit eigenen Augen sehen. Gletscher, deren Ausmaße man noch von vor ein paar Jahren in Erinnerungen hatte, sind heute gefühlt nur noch halb so groß. Und auch im Wald lässt sich erkennen, wie die letzten Hitzesommer die Bäume förmlich ausdörren“, erzählt der MTB-Profi nachdenklich.   

MTB pro Jakob Breitwieser on a trail in the Black Forest.

Als Outdoorsportler ist er also besonders sensibilisiert. Jakob Breitwieser ist es wichtig, bei allen seinen Aktivitäten möglichst energiesparend unterwegs zu sein.  

„Als Lehrer arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen, und ich möchte, dass diese ebenfalls so viele tolle Erfahrungen in der Natur machen können. Und weil es mir um die Zukunft unserer Kinder geht, ist allein das ist Motivation genug für mich, meinen eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten“, erklärt der MTB-Profi.  

Für den Athleten ist es immer wieder eine besondere Erfahrung, wenn er mit dem Fahrrad aus eigener Kraft unterwegs ist. „Der Weg ist das Ziel. Man ‚erfährt‘ die Landschaft so ja sprichwörtlich – und zwar mit allen Sinnen. Und auch wenn ich mir bei dem ein oder anderen Anstieg fluchend denke, dass ein Auto jetzt doch angenehmer wäre, so ist das Erlebte danach doch so erfüllend, dass ich immer wieder losziehe“, erzählt der 30-jährige Radsportler.  

Jakob Breitwieser

In letzter Zeit ist Jakob Breitwieser immer öfter auf den Trails rund um seine Heimatstadt Freiburg zu sehen. „Trailabfahrten von bis zu 1000 Höhenmetern tackern einem das Grinsen auf das Gesicht. Da überlege ich es mir zweimal, ob ich weiter weg fahren will. Und auch meine nähere Umgebung bietet mittlerweile richtig tolle Bikeziele, die schnell und unkompliziert erreichbar sind“, berichtet Jakob.  

Aber natürlich reizt es ihn auch, mal in neue Regionen aufzubrechen und neue Trails zu entdecken. Dabei nutzt er mittlerweile so oft wie möglich Bus und Bahn, auch wenn das bedeutet, auf etwas Komfort zu verzichten. „Es klappt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oftmals erstaunlich gut und einfach, bis zum Traileinstieg zu fahren“, berichtet Jakob.  

Die Trails in Sasbachwalden laden zu einem kurzen Abstecher ein.

Die Coronakrise gab den Anstoß zu dieser Form des Reisens erneuten Schub. Ein langes Wochenende mit dem Mountainbike über Schweizer Trails zu jagen, wie Jakob es früher häufig gemacht hatte, ging plötzlich nicht mehr. Also machte er sich gemeinsam mit seiner Freundin Sophie auf, Graubünden gegen den Schwarzwald einzutauschen. „Wir nahmen uns vor, mit dem Zug und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln unseren Hinterhof besser kennenzulernen“, erinnert sich Jakob.  

Jakob and his girlfriend Sophie have had good experiences with “Trail and Rail”.

Schnell waren die Taschen gepackt. Am Bahnhof angekommen ging es mitsamt Rädern von Freiburg aus über Achern nach Sasbachwalden, wo es sogar ein Shuttle für Biker den Berg hinauf gibt. Nach einer Übernachtung auf der Darmstädter Hütte erkundeten Jakob und Sophie die Trails im Schwarzwald. „Mitten im Hochmoor, zwischen Ruhestein und Hornisgrinde, vermisst man in keiner Sekunde alpineres Gelände“, sagt der Mountainbiker. Auch das Trailnetz in Baiersbronn und Obertal überzeugten den VAUDE-Athleten mit naturbelassenen, verspielt zu fahrenden Pfaden.   

Climate protection is the programme for MTB pro and VAUDE athlete Jakob Breitwieser.

Zurück nach Freiburg ging es natürlich wieder mit dem Zug. Der „Trail- and Rail-Trip“ wurde ein voller Erfolg. „Wir haben unzählige neue Wege fahren können, neue Landschaften kennengelernt und festgestellt, welchen Schatz unser Hinterhof hier im Schwarzwald bietet. Es mag hier keine Gletscher geben, doch wir haben stets ausreichend Sauerstoff in der Luft, ebenso urige Hütten wie in den Alpen und auch abgeschiedene Ecken mit wunderbar flowigen, technischen und einfach schönen Trails“, so Jakobs Fazit. 

#EverydayClimateday: Das ist für Jakob Breitwieser Programm. „Das Gute am Klimaschutz ist ja, dass er sich leicht in den Alltag integrieren lässt: einfach hier mal auf ein Stück Fleisch verzichten, dort mal mit dem Zug hinfahren. Es muss ja nicht immer die Reise nach Italien oder gar Kanada sein. Da reicht auch mal der Schwarzwald.“  

Den ganzen Beitrag von Jakob Breitwieser über sein „Trail & Rail-Erlebnis“ gibt es hier.    

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