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#EverydayClimateday – Eat Sustainable  

Warum auch unsere Ernährung zum Klimaschutz beiträgt:

Wiliam Cochet zieht auf seinem Bauernhof unzählige Tomaten. Längst ist er zum Selbstbersorger geworden.

Wiliam Cochet ist Freerider und im Winter meist im Tiefschnee zu finden. Im Sommer aber, wenn er nicht beim Powdern auf verschneiten Hängen unterwegs ist, verbringt er viel Zeit auf seiner kleinen Farm in Frankreich. Schon seit vielen Jahren engagiert sich der VAUDE-Athlet in Sachen Klima- und Umweltschutz und gründete die „Bioskieurs“. Der Name ist Programm: Er steht für Skifahrer, die den Respekt gegenüber der Natur in den Mittelpunkt stellt. Für Wiliam Cochet ist #EverydayClimateday jeden Tag gelebte Realität.

Auch bei seinen Touren im Tiefschnee achtet Freerider und VAUDE-Athlet Wiliam Cochet darauf, die Natur und die Bergwelt zu respektieren.

„Es ist wichtig, so viel wie möglich in unserem täglichen Leben für den Klimaschutz zu tun. In allem, was ich tue, versuche ich meinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.“, sagt der 36-Jährige. Das macht er beim Skifahren, aber auch in allen anderen Bereichen seines Lebens. So wundert es wohl auch nicht, dass der Franzose sich mit der Bedeutung von Lebensmitteln auf die Klimabilanz eingehend beschäftigt. „Heute gehen rund 30 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes auf Lebensmittel zurück. Unsere heutige Nahrungsmittelproduktion ist in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe“, meint der 36-Jährige. Ob chemischer Dünger, Transporte oder der Maschineneinsatz in der Landwirtschaft: all diese Faktoren tragen zum Klimawandel bei und sorgen darüber hinaus nach Meinung Cochets für weniger Artenvielfalt, die Verarmung der Erde und soziale Probleme.

Deswegen begann er, auf seinem Bauernhof Gemüse und Obst selbst anzubauen. „Das ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, mein Leben zu verlangsamen und der Natur wirklich nahe zu sein“, sagt Wiliam. Und die logische Schlussfolgerung seiner Bemühungen, sein Leben so klimaverträglich wie irgend möglich zu gestalten.

Wiliam Cochet in seinem Garten. Hier wächst alles, was das Herz begehrt.

Und so wachsen in seinem rund ein Hektar großen Garten Tomaten, Zucchini, Karotten, Bohnen und Beeren. „Eigentlich alles, was man überhaupt anbauen kann“, fügt Cochet hinzu. Dazu hat er 20 Hühner, die ihm Eier liefern. Für ihn ist es am Wichtigsten, dass die Lebensmittel, die er isst, aus regionalem Anbau stammen und nicht etwa mit Lastwagen quer durch Europa transportiert werden. „Für mich sind Lebensmittel dann nachhaltig produziert, wenn ich sie selbst anbauen kann oder wenn sie aus meiner Nähe kommen, etwa von Bio-Bauern, die ich kenne. Entscheidend ist für mich, wie hoch der ökologische Fußabdruck der Produkte ist, und wie sie produziert werden. Und deswegen brauche ich heute keine Bananen oder Schokolade mehr, um glücklich zu sein.“

Es ist für Wiliam Cochet eine Lebenseinstellung geworden, seine Familie und Freunde mit den selbst angebauten Lebensmitteln zu versorgen. Was nicht gleich gegessen werden kann, wird eingemacht. „Es ist ziemlich einfach, Gemüse wie Tomaten oder Ratatouilles in Dosen haltbar zu machen. Andere Sachen friere ich ein, Bohnen und Früchte trockne ich lieber“, freut sich Cochet. Im Sommer verkauft er einen Teil seiner Ernte an Freunde oder Nachbarn. Und die Arbeit auf seiner kleinen Farm gibt ihm jeden Tag ein gutes Gefühl. „Wir Menschen sind die Natur. Und wir können nicht ohne die Natur leben. Das zeigt mir mein Garten jeden Tag.“

Wiliam Cochet liebt es, auf seinem Bauernhof selbst Gemüse und Obst anzubauen.

Wiliam Cochet kommt es vor allem darauf an, dass die Produkte, die er isst, regional angebaut werden. Veganer ist er nicht. Etwa einmal die Woche isst er auch Fleisch, dass er von Bauernhöfen aus seiner Nachbarschaft bezieht. Das macht für ihn Sinn, denn er weiß genau, wie die Tiere dort gehalten und behandelt werden.

In den Sommermonaten betreibt Wiliam Cochet sogar ein eigenes kleines Restaurant, denn bevor der 36-jährige VAUDE-Athlet zum Profi-Freerider wurde, arbeitete er als Koch. So lebt er nun einerseits vom Sponsoring für seine Ski-Künste, andererseits von den Erträgen seines Bauernhofs und seines Restaurants. „Dieser Lebensstil macht es mir möglich, mich noch mehr auf die Natur zu besinnen, sie zu verstehen und ihr nahe zu sein“, sagt Wiliam. Für ihn ist #EverydayClimateday nicht nur beim Bergsport zum Lebensinhalt geworden.

 

Wir bei VAUDE setzen ebenfalls auf regionale Küche. Schon immer bezog Küchenchef Rainer Seibold seine Zutaten regional, bio und fair. Seit Anfang Juli 2021 ist unsere Bio-Kantine aktuell komplett vegetarisch oder vegan. „Seit 2019 bin ich selbst Veganer. Ich möchte meine Leidenschaft weitergeben und bin davon überzeugt, dass wir mit der neuen Küche so viel mehr dazu gewinnen können“, meint der 33-Jährige. Konkret bedeutet das für ihn: „Mehr Frische, mehr Qualität, mehr Speisendiversität, mehr Klima- und Umweltschutz, mehr soziale Gerechtigkeit, mehr VAUDE Spirit!“

Komm uns doch mal in unserer Kantine besuchen und schmeck mal rein! (Wenn es die Corona-Situation wieder zulässt😊)

Bio-Kantinen-Koch Rainer Seibold

Und hier sind einige Tipps für euch als Inspiration: 

  1. Wer kein Fleisch oder andere tierische Produkte isst, kann rund 50 Prozent der Emissionen vermeiden. Greife also möglichst häufig zu veganem oder vegetarischem regionalen Essen.
  2. Ökologische Landwirtschaft verursacht bis zu 20 Prozent weniger CO2 als konventionelle. Wähle deswegen am besten regionales Bio-Essen.
  3. Kühlungen und Gewächshäuser sorgen für zusätzliche Emissionen. Kaufe daher bevorzugt regionales Essen passend zur Saison.
  4. Verpackungen können ebenfalls für unnötiges CO2 sorgen. Wähle deshalb vor allem frisches regionales Essen ohne oder mit wenig Verpackung und verwende Mehrweg- statt Einwegbehälter.
  5. Für den Transport von regionalem Essen entsteht nicht nur CO2 bei Handel und Herstellern, sondern auch durch die Verbraucher. Transportiere deshalb deinen Einkauf möglichst zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bus und Bahn anstatt mit dem Auto.
  6. Schätzungsweise ein Drittel aller Lebensmittel landen im Müll statt auf dem Teller – entsprechend groß sind die unnötigen Emissionen von der Ernte bis zur Zubereitung. Versuche deswegen, möglichst keine Lebensmittel wegzuwerfen.

Quelle: Bundesumweltministerium

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