Scroll to top
 
 

Fritz Miller · Alpinist und Kletterer

Überleben und bescheiden bleiben.

Ich heiße Fritz Miller, geboren 1984 in Reutlingen. Zum Klettern und Bergsteigen kam ich, weil etwas wie eine große Faszination für die steile Welt in mir verankert ist. Sicher ist es viel zu früh für ein Fazit. Aber wenn ich auf meine mittlerweile gut 25 Kletterjahre zurückblicke, denke ich, dass ich den Bergen und Wänden viel zu verdanken habe. Sie haben mich immer wieder dazu gebracht, über mich hinauszuwachsen, und mich mit der Zeit Respekt und Bescheidenheit gelehrt. Auf der anderen Seite stehen immer noch: Tatendrang, Feuer, Ehrgeiz. Irgendwo dazwischen bewege ich mich, und es ist die vielleicht größte alpine Herausforderung, einen guten Weg zu finden. Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich möchte allen danken, die mich unterstützt und mir geholfen haben, die mich begleitet und auf mich aufgepasst haben. Besonders meinem Schutzengel, der immer wach war.

Born

1984

Domicile

Sulzberg im Allgäu

Favorite Place

Mal hier, mal dort…

Highlights

  • – Die dritte Solobegehung sowie eine seltene Winterbegehung des „Weg durch den Fisch” in der Marmolada Südwand
  • – Ein paar Speedbegehungen in den Alpen: Jubiläumsgrat (Gipfel Zugspitze – Gipfel Alpspitze 1h40), Salbit Westgrat (2h18), Ortler Nordwand (Sulden – Gipfel 2h53), Eiger Nordwand (5h10)
  • – Die sieben Hauptgipfel der Fitzroy-Kette in Patagonien
  • – Die Erstbegehung der Routenkombination „Bobby“ am Seebenseefall (WI6+, M7+, A3, 200 m)
  • – Die Erstbegehung von „Jung stirbt, wen die Götter lieben“ am Ostgipfel des Aggenstein (M9+, 400 m)

Featured Gear

All Posts with Fritz Miller

Winterbegehung Zugspitze Nordwand „Himmel und Hölle“ mit alternativem Ausstieg und ohne Seilbahnunterstützung

Um 4:55 Uhr starten Michaela und ich am Parkplatz der Eibsee-Seilbahn. Es ist trüb und graupelt leicht. Im Morgengrauen stehen wir unter der Nordwand der Zugspitze. Die straffe Westströmung wirbelt im Gipfelbereich Schnee auf, der sich in Form von Spindrifts über die Wand ergießt.

Rubihorn Nordwand, „The Nameless Route“, M6+, 355 m, 9 SL

Brüchiger Fels, schottrige Bänder, Nässe, jede Menge Gras in der Wand – die Beschreibung eines guten Kletterziels liest sich für gewöhnlich anders. Doch im Winter wendet sich das Blatt: Die Nordwand des Rubihorns wird zum attraktiven Mixedkletterziel.

Mosquito Circus – Solobegehung + Update Topo und Routeninfos

Im Frühjahr 2019 hatte ich einen kleinen Crash beim Bergsteigen – einen Sturz ins Seil aufgrund eines Schneebrettabgangs. Nach mehrmonatiger Verletzungspause tastete ich mich im August wieder ans Klettern heran. Dieser Bericht handelt von meiner ersten größeren Tour.

„Morbus Brexit“ (300 m, M7)

Obwohl der Herbst so trocken war, hat sich wieder diese kühne Eisspur gebildet, die herausfordernd in der Mitte der Wand klebt und auf direktem Wege zu einem Dachriegel führt. Es sind die besten Zutaten für ein weiteres Abenteuer am Aggenstein, dem Berg mit den vielen Gesichtern…

Jung stirbt, wen die Götter lieben

Erstbegehung einer alpinen Mixedkletterroute am Aggenstein Ostgipfel von Finn Koch und Fritz Miller.

Ogre-III-Expedition

Skardu, Pakistan, in der Nacht zum 26. August. Da stehen sie, zwei der Protagonisten, die sich aufgemacht haben, einen großen Gipfel in der berüchtigten Ogre-Gruppe anzugehen. Auf ihrem Zimmer fürchten sie sich vor Ratten und fragen sich, ob sie Manns genug für die bevorstehende Besteigung sind.

Show more