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AfterWork: Es muss nicht immer ein freier Tag sein

Sommer – Die Tage sind lang und die Nächte kurz, perfekt um auch nach Feierabend noch das traumhafte Wetter für ein Abenteuer am Berg zu nutzen. So beschließe ich mich mit meinem Mitarbeiter Fabio für eine Bike & Hike Runde mit anschließender Übernachtung am Gipfel mit dem Ziel am nächsten Morgen wieder pünktlich im Büro zu sein. Die Feierabend-Tour übertraf dann doch unsere Vorstellungen…

Der Plan

Die übliche Feierabenddiskussion – „was denn heute noch anstünde“ – endete dieses Mal, anstatt einer Bike Tour oder Klettern, mit dem Entschluss am Berg zu übernachten in der Hoffnung auf einen schönen Sonnenunter- und Sonnenaufgang. Um auch noch pünktlich am Gipfel zu sein bevor die Sonne verschwindet liehen wir uns noch zwei E-Bikes aus und nachdem der Rucksack gepackt war und ein legales Ziel für die Nacht gefunden wurde verließen wir um 17:00 Uhr das Büro. Schlafsäcke, Isomatten, Bekleidung, Helme, Klettersteigsets, Essen, Gaskocher, Stirnlampen und sogar das leichte Space SUL Zelt passte alles gut verteilt in unsere 2 Rucksäcke sowie auch das Fotoequipment.

Fabio und Stephan mit dem Fat-Bike unterwegs zum Gipfel

Elektrische Unterstützung

Dank der E-Bikes von Greenstorm konnten wir die ersten 1.400 Höhenmeter auf dem Forstweg mit dem doch nicht so leichten Rucksäcken problemlos und schnell zurücklegen und waren so kurze Zeit später am Einstieg des Klettersteiges mit genügend Zeitvorsprung um auch noch vor Dunkelheit das Essen fertig gekocht zu haben.

Nach dem Parken und Abschließen der Bikes machten wir uns bereit für den Klettersteig und starteten Richtung Gipfel. Der beeindruckende Klettersteig ging sogar durch einen Tunnel und eine Höhle und nach einer längeren Wanderpassage in der Mitte folgte noch einmal ein zweiter Klettersteig zum Plateau des Gipfels und so erreichten wir trotz des relative späten Aufbruchs noch eine Stunde vor Sonnenuntergang fast 2.000 Höhenmeter später unser Ziel.

Wie gewünscht

Oben angekommen suchten wir einen passenden Platz auf dem ausgesetzten Gipfel und bauten das Zelt auf. Wir waren weit und breit die einzigen Menschen dort oben und konnten die Ruhe und das beeindruckende Panorama für uns alleine genießen. Im Anschluss drehten wir den Gaskocher auf und machten uns an das Abendessen und während wir unser „Dinner with a view“ hatten neigte sich der Tag dem Ende zu und die Sonne verschwand langsam hinter den benachbarten Bergen.

Stephan bereitet im Dämmerungslicht das Abendessen zu

Als hätten wir noch nicht genug

Nach der Bike & Hike & Klettersteig Tour und dem gewünschten Sonnenuntergang hatten wir zudem eine sternenklare Nacht und wie es im Sommer üblich ist schon vor 6 Uhr einen Sonnenaufgang welchen wir direkt vom Eingang unseres Zeltes beobachten konnten. Als uns am Morgen die ersten Sonnenstrahlen entgegenleuchteten, kochten wir uns noch einen Tee und begannen unseren Schlafplatz abzubauen. Da die Sonne ja schon so früh aufging und wir den Großteil der Strecke folglich wieder mit dem Bike ins Tal fahren konnten waren wir schon vor 8 Uhr wieder zurück im Büro mit einem Grinsen welches uns den ganzen Tag nicht gestohlen werden konnte. Das zeigte uns dass wir ebenso die kleinen Abenteuer mit dem Alltag verbinden können und mit etwas Kreativität sogar vor der Haustür ein Abenteuer mit Bike, Hike, Klettersteig, Sonnenuntergang, Übernachtung und Sonnenaufgang stattfinden kann.

Wissenswertes

„Leave no traces“ – Das ist unser Motto wenn wir in den Bergen unterwegs sind und speziell wenn wir am Berg übernachten. Unser Ziel ist es alles so zu hinterlassen dass ein Nachkommender gar nicht erst erkennen kann dass wir zuvor hier waren. Zudem sollte man sich auch an die einfachen Gesetze in den Bergen halten und beispielsweise nur dort sein Zelt aufschlagen wo es auch erlaubt ist und Schutzzonen von Flora und Fauna meiden. Zum Schutz des Waldes kochen wir auch so gut wie immer mit Gas um nicht unnötig am Berg das Holz zu verbrauchen, das spart auch Zeit.

Bildergalerie:

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